Vermögensaufbau berechnen

Zinseszinsrechner mit monatlicher Sparrate

Berechne, wie sich Startkapital und monatliche Einzahlungen durch Zinseszins entwickeln könnten. Das Ergebnis trennt eingezahltes Geld und modellierten Wertzuwachs.

Zuletzt aktualisiert

Annahmen für das Wachstum

Monatliche Verzinsung; Einzahlungen jeweils am Monatsende.

10.000 €
500 €
8,0 %
20 Jahre

Teste mehrere Renditen. Eine gleichbleibende Rendite ist ein Rechenszenario, keine Marktprognose.

Voraussichtlicher Endwert343.778 €

Nach 20 Jahren mit monatlichen Einzahlungen

Insgesamt eingezahlt130.000 €
Modellierter Zuwachs213.778 €

Nominale Modellrechnung vor Gebühren, Steuern und Inflation; intern wird ungerundet gerechnet.

Veröffentlicht von FinanceBase – anonyme, organisationsbasierte Redaktion ohne behauptete persönliche Qualifikation.

So benutzt du den Zinseszinsrechner

  1. Gib dein vorhandenes Startkapital ein – oder null, wenn du neu beginnst.
  2. Lege die Sparrate fest, die am Ende jedes Monats eingezahlt wird.
  3. Wähle eine hypothetische Jahresrendite und vergleiche mindestens drei Szenarien.
  4. Bestimme die Laufzeit und vergleiche Endwert, Einzahlungen und Zuwachs.

Eine vorsichtige, eine mittlere und eine optimistische Annahme zeigen besser, wie empfindlich ein langfristiges Ergebnis auf Rendite und Laufzeit reagiert. Die Sparrate ist meist leichter beeinflussbar als die Marktrendite.

Wie der Zinseszins berechnet wird

Für das Startkapital verwendet das Modell P × (1 + i)^n. Hinzu kommt der Endwert einer nachschüssigen Rente: C × ((1 + i)^n − 1) ÷ i. P steht für das Startkapital, C für die monatliche Einzahlung, i für die Jahresrendite geteilt durch zwölf und n für die Zahl der Monate.

Bei null Prozent Rendite wird nicht durch null geteilt: Der Endwert entspricht dann Startkapital plus allen Einzahlungen. Der ausgewiesene Zuwachs ist Endwert minus Startkapital minus Sparraten.

Annahmen und Grenzen der Rechnung

Das Modell unterstellt eine konstante nominale Rendite, monatliche Verzinsung, Einzahlungen am Monatsende und vollständige Wiederanlage. Es berücksichtigt keine schwankenden Kurse, Aussetzungen oder Entnahmen.

Gebühren, Steuern und Inflation sind nicht separat enthalten. Wertpapiere zahlen keinen garantierten Zins und können an Wert verlieren. Nutze das Ergebnis deshalb für Vergleiche, nicht als Versprechen.

Beispiele für Zinseszins mit Sparrate

Alle Beispiele sind nominale Szenarien mit Monatsend-Einzahlungen.

10.000 € plus 300 € monatlich

Bei 5 % über 15 Jahre werden 64.000 € eingezahlt. Das Modell ergibt rund 101.600 €; der tatsächliche Verlauf kann deutlich abweichen.

Längere Laufzeit

20.000 € plus 500 € monatlich bei 6 % ergeben nach 25 Jahren modellhaft etwa 390.000 €. Ein großer Teil entsteht erst in späteren Jahren.

Nur ein Einmalbetrag

50.000 € ohne weitere Einzahlung wachsen bei 4 % über 20 Jahre rechnerisch auf rund 111.100 €.

Das Ergebnis richtig einordnen

Der Endwert wird in zukünftigen nominalen Euro angezeigt. Vergleiche ihn mit einer Inflationsannahme und reduziere die Rendite gegebenenfalls um Produktkosten. Prüfe außerdem, ob die Sparrate auch bei unerwarteten Ausgaben tragbar bleibt.

Häufige Fragen

Fragen zum Zinseszinsrechner

Rechnet der Zinseszinsrechner monatlich oder jährlich?

Er rechnet mit einer monatlichen Rate, die aus der eingegebenen nominalen Jahresrendite abgeleitet wird. Andere Verzinsungsintervalle können leicht andere Ergebnisse liefern.

Sind monatliche Einzahlungen enthalten?

Ja. Sie werden jeweils am Monatsende angesetzt und getrennt vom modellierten Zuwachs ausgewiesen.

Welche Rendite soll ich eingeben?

Es gibt keinen allgemein richtigen Wert. Nutze mehrere Annahmen, die zum Risiko, zur Laufzeit und zu den Kosten der Anlage passen.

Ist Inflation berücksichtigt?

Nein. Die Anzeige ist nominal. Für eine Kaufkraftbetrachtung muss eine Inflationsannahme separat berücksichtigt werden.

Funktioniert Zinseszins auch bei ETFs?

Bei ETFs entsteht der Zinseszinseffekt durch wiederangelegte Ausschüttungen und Kursgewinne, nicht durch einen garantierten Zins. Renditen schwanken.

Warum verändert ein Prozentpunkt so viel?

Die Rendite wirkt wiederholt auf ein wachsendes Guthaben. Über viele Perioden werden deshalb kleine Unterschiede verstärkt.